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Nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung des 35. GMK-Forums: Vom 16. bis 18.11.2018 trifft sich die Medienpädagogik an der Universität-Bremen! In Vorträgen, zahlreichen Workshops und Talkrunden geht es um Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe, die heute untrennbar mit digitaler Kommunikation und digitalen Medienerfahrungen verknüpf sind. Die Themenfelder sind breit gestreut: Schule, Kita, Bürgermedien, politische Bildung und auch Themen wie Algorithmen dekodieren, Vielfalt zum Ausdruck bringen und Fake News erkennen, sind im Programm.

Mit Beiträgen von: Raul Krauthausen, Berlin; Prof. Dr. Ingo Bosse, Universität Dortmund; Jun. Prof. Dr. Anna-Maria Kamin, Bielefeld; Ninia LaGrande, Hannover; Dr. Ricarda Drüeke, Universität Salzburg; Ass. Prof. Dr. Christopher Power, University of York, UK.

Die Diskussion um digitale Teilhabe ist notwendig, denn längst nicht alle haben einen gleichwertigen Zugang zu digitalen Medien und zu Medienbildung in der digital geprägten Welt. Um Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene jeden Alters und mit unterschiedlichen Voraussetzungen kreativ und kritisch teilhaben zu lassen, sind Politik, Kultur und Bildung aktuell besonders gefordert.

Neben dem etablierten Theorie-Praxis-Diskurs wird es am Samstagnachmittag in diesem Jahr auch bildungspolitisch. Auf dem Podium werde ich mit Dr. Claudia Bogedan (Senatorin für Kinder und Bildung in Bremen) und weiteren Gästen zum Thema "Wie gelingt die - digitale - Inklusion in der Bildung?" diskutieren. Es wird darum gehen welche Chancen die Digitalisierung für das Gelingen inklusiver Bildung bietet? Was sind die zentralen Herausforderungen und wie können diese gemeistert werden? Diese Themen dürfen nicht auf der Diskussionsebene verbleiben. Die Tagung ist ein kleiner aber notwendiger Schritt für eine inklusive Medienbildung. Das ifib unterstützt und fördert die Veranstaltung sowohl organisatorisch als auch inhaltlich.


text Neue Mitarbeiterin im ifib
2018-11-12T15:55:00Z

Wir freuen uns, dass Lea Telle seit dem 1. November das ifib-Team personell verstärkt. Frau Telle ist Kauffrau für Marketingkommunikation und besitzt eine BA in „Medienbildung - Visuelle Kommunikation und Kultur". Den Masterstudiengang „Medienkultur" an der Universität Bremen wird sie in Kürze abschließen. Zudem hat sie bereits längere Zeit medienpädagogisch im schulischen Bereich gearbeitet. Sie wird sich auch im ifib primär mit Themen der schulischen Medienintegration befassen.


Aus ganz Schleswig-Holstein kamen am Samstag den 10. November Lehrpersonen, Erzieher*innen und medienpädagogisch Tätige und Interessierte an die Förde in das Regionale Bildungszentrum Technik in Kiel. Mit über 500 Teilnehmer*innen übernahm die Medienpädagogik für einen Tag das RBZ Technik. Die Organisation teilten sich auch in diesem Jahr das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, der Offene Kanal Schleswig-Holstein und der Landesbeauftragte für politische Bildung. In neun Themenbörsen, 24 Workshops an 40 Messeständen konnte jede und jeder ein passendes Angebot finden. Eröffnet wurde der Thementag von Dr. Heiner Garg (Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein).

Es folgte ein sehr kurzweiliger Vortrag von Julius van de Laar. Mit dem Titel „Der Kampf um Aufmerksamkeit und Vertrauen" über den Wahlkampf und politische Kommunikation in Zeiten von Big Data. Mit seinem Vortrag sprach er nicht nur davon wie es mit Erzeugung von Aufmerksamkeit und Vertrauen funktioniert, sondern wendete in seinem hochprofessionellen Auftritt selbst die Zutaten perfekter Inszenierung an. Das Publikum war absolut begeistert von der eloquent dargebotenen Show zur politischen Kommunikation der Gegenwart.

Die beiden Fachvorträge in der Mittagszeit waren ebenfalls gut besucht, auch wenn die Themen Datenschutz und Medienbildung nicht ganz so viel Glamour für sich verbuchen konnten. Parallel zum Vortrag der Datenschutzbeauftragten Marit Hansen (Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz), hielt ich den Vortrag zur „Medienbildung in beruflichen Schulen - zwischen Industrie 4.0 und Schulalltag". Mein Beitrag fokussierte auf die Medienbildung in beruflichen Schulen und stellte diese in den Kontext der KMK-Strategie. Vor dem Hintergrund aktueller Projekte im ifib (Berufsschule digital) wurden Gelingensbedingungen der Medienintegration aufgezeigt und diskutiert. Einige Zuhörer traf ich im Messebereich der Ausstellung wieder wo die ein oder andere Frage weiter erörtert wurde. Ein Fazit war, dass betriebliches Ausbildungspersonal und Lehrpersonen ihre Aktivitäten stärker aufeinander beziehen sollten!

Der Ausstellungsbereich war von Anbieterseite bunt gemischt, sowohl Verlage und Firmen rund um die Schul-IT waren vertreten als auch der Offene Kanal SH mit einem attraktiven Mitmachangebot. Neben einem Tischtennisspiel mit VR-Brillen, einem Videostream aus dem Führerstand einer Modellbahn, wurde auch ein „analoges" Brettspiel angeboten, mit teils kniffligen Fragen zur komptenten Mediennutzung. Zu spielen ist „Medien deluxe" in Teams (Kinder ab 8 Jahren) und ergänzt wird es durch Aufgaben, die man sich über QR-Codes und das eigene Smartphone einspielen lassen kann. Ziel des Spiels: "Obermedienchecker*in" werden... Vielleicht das nächste Pflichtspiel für die medienpädagogische Aus- und Fortbildung? Ein umfänglicher Spieletest im eigenen Team steht indes noch aus...


Am 6. November fand im Hudson Eventloft die Podiumsdiskussion zu 'Wirksamkeit digitaler Medien in der Schule' im Rahmen von der Informationstour „Erfahrbares Lernen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt. Moderiert von Andreas Breiter, dem wissenschaftlichen Direktor des ifib, diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Universität Bremen und Praktiker aus dem Bildungsbereich über den Einsatz und die Chancen erfahrbarer digitaler Medien in verschiedenen Schulformen von Grundschulen bis zu berufsbildenden Schulen.

Kompetenzen der Lehrkräfte im Umgang mit neuen Technologien im Klassenzimmer bildete einen der Schwerpunkte im Vortrag von Prof. Angelika Bikner-Asbachs, Arbeitsgruppe Didaktik der Mathematik der Universität Bremen. Prof. Karsten Wolf - aus dem Bereich Medienpädagogik / Didaktik multimedialer Lernumgebungen - zeigte anhand praktischer Beispiele aus seinen Projekten, dass sich die Arbeit von Lehrenden und die digitalen Angebote für den Unterricht gegenseitig wirksam ergänzen können. Der Leiter der Europaschule SZ Utbremen, Tobias Weigelt, berichtete aus der Praxis darüber, wie Berufsausbildung den Anforderungen moderner Arbeitswelt gerecht werden kann. Prof. Lydia Murmann aus dem Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften und André Sebastiani, Grundschullehrer der Schule in der Vahr, reflektierten gemeinsam über die Zielsetzungen in Bezug auf digitale Medien im Klassenzimmer. Anhand einer praktischen Übung mit allen Diskutanten stellten sie ihre Ansätze bildlich vor. Der Leiter des Zentrums für Medien des Bremer Landesinstituts für Schule, Dr. Rainer Ballnus, erläuterte abschließend die aktuellen Entwicklungen in der Digitalisierung von Schulen im Land Bremen. Im Anschluss an die kurzen Impulsvorträge fand eine rege Diskussion zwischen Referentinnen und Referenten statt. Zahlreiche Fragen aus dem Publikum griffen die Perspektiven von Lehrenden, Eltern und Erziehungsberechtigten sowie der Wissenschaft in Bezug auf die Wirksamkeit digitaler Medien in Schule auf.

Vor und nach der Podiumsdiskussion konnten alle Besucherinnen und Besucher die Forschungsergebnisse der vom BMBF geförderten Projekte für sich erfahrbar machen und die technischen Demonstratoren selbst ausprobieren. Das Projekt MAL, an welchem das ifib mit der Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten beteiligt ist, war von allen Verbundpartnern mit mehreren Demonstratoren vertreten. Die anwesenden Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrenden konnten alle Varianten des MAL-Systems ausprobieren und ihre Meinungen und Ideen mit dem Projektteam austauschen. Die Informationstour „Erfahrbares Lernen" am Standort Bremen wurde mit einer Abendveranstaltung für Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft abgeschlossen.


Am Dienstag, den 06.11.2018, findet im Hudson Eventloft (Konsul-Smidt-Straße 8D, 28217 Bremen) die Veranstaltung "Digitalisierung in der Bildung" statt. Sie erfolgt im Rahmen der Informationstour zu Forschungsergebnissen aus den geförderten Projekten im Bereich „Erfahrbares Lernen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, zu welchen auch das Projekt "Multimodal Algebra Lernen" mit Beteiligung vom ifib gehört. Die zunehmende Digitalisierung und ein schneller Zuwachs an Innovationen und neuen Technologien sind große Herausforderungen für Training und Lernen. Es gibt immer mehr und komplexere Lerninhalte. Wie können intelligente Lernsysteme uns hier unterstützen?

Sie können Demonstratoren u.a. aus den Anwendungsgebieten Mathematikunterricht, Informatiklehre, Aus- und Weiterbildung, chirurgische Ausbildung und Lehre in den MINT-Fächern ausprobieren. Dabei kommen Technologien wie Augmented-Reality-Anwendungen mit Gestensteuerung, interaktive Tische mit Smart Objects oder adaptive kontextbewusste Systeme zum Einsatz.

Die Veranstaltung beginnt um 13.00 Uhr und endet um 17.30 Uhr. Es sind folgende Programmpunkte geplant:

  • 13:00-14:00 Uhr: Presserundgang mit der Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Claudia Bogedan
  • 14:00-16:00 Uhr: "Wirksamkeit digitaler Medien in der Schule" - Vorträge und Podiumsdiskussion mit der Moderation durch Prof. Dr. Andreas Breiter (Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Informationsmanagement Bremen, Universität Bremen). TeilnehmerInnen sind u.a. Prof. Dr. Angelika Bikner, Prof. Dr. Maren Petersen, Prof. Dr. Lydia Murmann, Prof. Dr. Karsten D. Wolf, Dr. Rainer Ballnus (Leiter Zentrum für Medien, Landesinstitut für Bremen), André Sebastiani (Lehrer Grundschule), Tobias Weigelt (Direktor Europaschule Schulzentrum SII Utbremen)
  • 16:00-17:30 Uhr: Thematische Präsentation der Demonstratoren für bestimmte Bildungsbereiche (auf Anfrage)

Bitte melden Sie sich unter: https://www.technik-zum-menschen-bringen.de/service/termine/informationstour-erfahrbares-lernen für die Veranstaltung in Bremen am 6.11.2018 an.

Im Anschluss findet noch in Kooperation mit dem i2b eine Folgeveranstaltung zum Thema „Neue Technologien für Training und Lernen - Wie Mixed Reality Wissen begreifbar macht" statt. Genaueres hierzu erfahren Sie auf der Webseite von i2b.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Informationstour


Im vergangenen Juli haben wir für das Präsidium der Universität Hamburg eine Online-Umfrage durchgeführt. Die Umfrage war Teil eines mehrteiligen Basispartizipationsprojektes. Mit ihr wurden zwei Ziele verfolgt: Zum einen sollte sie die Mitglieder der Universität über den laufenden Prozess der Antragstellung im Rahmen der Exzellenzstrategie in der Förderlinie „Exzellenzuniversität" informieren, Einstellungen abfragen, Anregungen für mögliche Maßnahmen einholen, aber auch Raum für Kritik geben. Darüber hinaus ging es um ein Stimmungs- und Lagebild zum Leitbild „Innovating and Cooperating for a Sustainable Future" der Universität und wie dieses in Zukunft konkretisiert werden könnte.

Die Umfrage war an Professor*innen, technisches und Verwaltungspersonal (TVP), wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Studierende gerichtet. Dafür wurden standardisierte Fragebögen mit offenen Antwortmöglichkeiten kombiniert.

Die Teilnahme mit Antwortquoten von 19 Prozent bei den Professoren*innen, 13 Prozent beim TVP und nur acht Prozent beim wissenschaftlichen Personal sowie 0,9 Prozent bei den Studierenden ist quantitativ hinter den Erwartungen zurückgeblieben. In qualitativer Hinsicht wurden die Erwartungen hingegen bei Weitem übertroffen. Zu einzelnen Punkten wurden zwischen 300 und 500 eigene Anregungen gemacht. Diese zu strukturieren, war eine echte Herausforderung.

Unser Bericht mit den Ergebnissen der Umfrage und Schlussfolgerungen wurde nun auf der Homepage der Universität Hamburg veröffentlicht.

Welche der Empfehlungen wann und wie umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Da bei dieser Förderlinie im Erfolgsfall die genaue Mittelverwendung erst anschließend im Detail festgelegt werden kann, haben wir vorgeschlagen, dazu eine weitere Onlinekonsultation durchzuführen, wenn die Universität ihr Ziel „Gemeinsam exzellent" erreicht hat. Dem haben 75 % der Teilnehmenden zugestimmt.

Herbert Kubicek und Hendrik Hoch


Das Interesse war groß an der MAHSH-Veranstaltung (Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein) in Harburg. Über 200 Erzieher*innen (angehende und berufserfahrene), Kita-Leitungen, Fachberater*innen und Fachschullehrer*innen kamen am 18. Oktober zum „Praxistag 2018: Medienerziehung in Hamburger Kitas" in die BS18 Hamburg-Harburg. Das zeigt, wie sehr das Interesse an der frühen Medienbildung inzwischen gewachsen ist. Die Begrüßung erfolgte zunächst durch Wiebke Schuleit, Gastgeberin und Leiterin der Beruflichen Schule Harburg. Dann führte (etwas ausführlicher) Dr. Dirk Bange, Abteilungsleiter "Familie und Kindertagesbetreuung" der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie, Integration Hamburg (BASFI), ins Thema ein, indem er in seiner Ansprache einige kritische Aspekte der frühen Mediennutzung ansprach.

Zum Programmauftakt nahm Sabine Eder (Blickwechsel e.V., GMK-Vorsitzende) die Anwesenden mit auf einen Streifzug durch das „digitale Kinderzimmer" und hinterfragte die digitalen Trends für die Jüngsten kritisch. In meinem Impulsvortrag nahm ich anschließend Bezug auf die medienpädagogische Arbeit in der Kita und ihr Bildungspotential. Unter dem Titel „Was mit Medien machen! Bildungsprozesse im Kita-Alltag medial unterstützen" stellte ich zunächst unterschiedlich motivierte Begründungszusammenhänge für die frühe Medienbildung vor. Anhand von Beispielen aus dem Bremer Projekt Medien-Kids diskutierte ich den alltagsintegrierten Ansatz medienpädagogischer Praxis und entließ die Teilnehmer*innen mit diesem konzeptionellen Hintergrund in das vielfältige Workshopangebot.

Dokumentiert wurde der Praxistag von Ania Groß. Ihre Sketchnotes fassen Statements und Diskussion in den Workshops sehr gut zusammen und geben pointiert die "heißen" Themen des Tages wieder! Eine umfassende Dokumentation dieses gelungenen Praxistags findet sich im medienpädagogischen Online-Magazin Scout der MA HSH!


Gemeinsam mit dem Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) und dem Hans-Bredow-Insitut aus Hamburg entwickeln wir im Projekt "Tinder die Stadt" eine mobile App für Neuigkeiten rund um das Leben in Bremen und umzu. Über die App „molo.news" werden lokale Nachrichten und Informationen von Vereinen abrufbar sein. Zur Entwicklung eines Logos wird zum Ideenwettbewerb bis zum 15. November 2018 aufgerufen. Die Kernidee der App ist es, insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, alle für sie wichtigen Informationen der Stadtöffentlichkeit aus einer Hand zu erhalten. Sie soll allen Nachrichtenanbietern und Gruppen der Stadtöffentlichkeit offenstehen. Die im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes entwickelte App trägt den Namen molo.news, die Kurzform für „moving local". Gemeint sind bewegende und bewegte Nachrichten für Bremen und Umgebung, die über die App abrufbar sind.

Die Web-App ist derzeit in der Entwicklungsphase und braucht ein überzeugendes Design. Mithilfe eines Ideenwettbewerbs sollen nun ein Logo und ein App-Icon gefunden werden. Die experimentelle App wird zunächst für das Land Bremen und die anliegenden Landkreise Osterholz und Diepholz entwickelt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll sie aber auch für andere Städte und Regionen eingesetzt werden können. Jede und Jeder kann bei dem Ideenwettbewerb mitmachen. Gefragt sind konkrete Gestaltungsvorschläge. Einzige Voraussetzung ist, dass das Logo ein quadratisches Seitenverhältnis von mindestens 512x512 Pixel haben muss. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält 500 Euro und wird in der App genannt.

Zum Projekt:

Seit Oktober 2017 befasst sich der Forschungsverbund mit der „Krise der Stadtöffentlichkeit". Ausgangspunkt ist der zunehmende Bedeutungsverlust lokaler Nachrichtenangebote und der Mangel an digitalen Angeboten, die den Bedürfnissen vor allem junger Nutzerinnen und Nutzer gerecht werden. Bei der Software-Entwicklung werden neue Wege gegangen: Gemeinsam mit zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern sowie Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Öffentlichkeit wird eine innovative mobile Nachrichten- und Informations-App für die Menschen in der Stadt und im Umland entwickelt. Die App wird nach dem so genannten Tinder-Prinzip funktionieren: Nutzerinnen und Nutzer sollen Informationen durch Wischen in der App als interessant oder nicht interessant klassifizieren können. Erste Prototypen der Web-App sind bereits entwickelt und in Workshops diskutiert worden. Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb gibt es auf der dazugehörigen Webseite molo.news.


Am Mittwoch fand in Brüssel die Abschlusskonferenz des MobileAge-Projektes statt. Das Projektteam präsentierte dort die Ergebnisse der dreijährigen Projektarbeit. In vier europäischen Städten und Regionen (Zaragoza, Thessaloniki, South Lakeland und Bremen) haben wir gemeinsam mit und für ältere Menschen in Co-Creation digitale Dienstleistungen entwickelt. Neben der Feldarbeit und den dort entwickelten digitalen Diensten haben wir vor allem unsere Erfahrungen mit dem Prozess der Co-kreation und die daraus resultierenden Methoden und Instrumente vorgestellt. Die Ergebnisse in Form von Politikempfehlungen, eines Guidebooks sowie technischen Tools sollen es europäischen Städten und Regionen in Zukunft ermöglichen, nützliche und gut zugängliche digitale Dienstleistungen für Europas alternde Bevölkerung zu entwickeln.


Am Dienstag hatte ich die Gelegenheit die Arbeit unseres EU-Projektes MobileAge während der Europäischen Woche der Regionen und Städte (European Week of Regions and Cities) in Brüssel vorzustellen. Zu dem viertägigen Event kamen ca. 6000 Teilnehmer und 600 Vortragende aus ganz Europa.

MobileAge war Teil einer von der EU organisierten Session zu Ko-Produktion und Co-Creation von digitalen Dienstleistungen. Gemeinsam mit zwei weiteren EU-Projekten diskutierten wir die Herausforderungen und Chancen von Co-Creation-Ansätzen mit rund 80 Teilnehmer*innen. Nach einer kurzen Einführung in die Projekte, wurde in drei kleineren, rotierenden Arbeitsgruppen zu den Themen Nachhaltigkeit, Governance und Bürgereinbindung gearbeitet.

Ein kurzes Video der Organisatoren über MobileAge fasst unsere Ergebnisse knapp zusammen.


Wir freuen uns sehr, dass Dr. Lukas Hoppe seit dem 01.10.2018 die ifib consult GmbH als Senior Berater verstärkt. Dr. Lukas Hoppe hat Sozialwissenschaften sowie Stadt- und Regionalentwicklung studiert. In seiner Dissertation an der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) untersuchte er den Einfluss des Lebens in Nachbarschaften geografisch-konzentrierter Armut auf den Prozess der Zuwandererintegration in Deutschland. In der ifib consult GmbH befasst sich Dr. Lukas Hoppe vorrangig mit der Analyse, Modellierung und Optimierung von Geschäftsprozessen in öffentlichen Institutionen - insbesondere in der Bremer Verwaltung.


Im Projekt Medienkompetenz für mobiles, appbasiertes Arbeiten und Lernen (MeMoApp) werden im Rahmen des sogenannten MeKoSmartHubs unter anderem Lerninhalte entwickelt, welche den Fahrerinnen und Fahrern zur Verfügung gestellt wird. Dabei werden die Unternehmen unterstützt, eigene Inhalte zu entwickeln und diese in den Betrieben einzusetzen. Im Projekt ist die Quell Bildungskonzepte GmbH als Partner mit dabei, um Inhalte zu entwickeln, die sich am Fahrpersonal sowie der Disposition ausrichten und entsprechend aufbereitet sind. Daneben gibt es Akteure wie die Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (BG Verkehr), welche unter anderem Materialien in Form von Unterweisungskarten für den Güterverkehr bereitstellt, die über die Homepage bestellt bzw. abgerufen werden können. Jene Materialien werden jetzt ihren Weg in den MeKoSmartHub finden, da die BG Verkehr sich freundlicherweise dazu bereit erklärt hat, die Unterweisungskarten für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Damit steht den Unternehmen nicht nur eine Basis an Materialien zur Verfügung, sie können gleichzeitig auch auf Vorlagen zurückgreifen, welche darstellen, wie Lernmaterialien zum Einsatz in einem mobilen Setting aussehen können. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich die BG Verkehr dazu bereit erklärt hat und das Projekt MeMoApp mit der Bereitstellung der Materialien unterstützt.


text ITIL-Foundation Zertifizierung
2018-09-28T12:27:00Z

Mitte September stand für mich das Lernen der ITIL-Inhalte für das „ITIL® Foundation Certificate in IT Service Management" an, deren Prüfung ich als weiterer Mitarbeiter des Kollegiums bestand.

ITIL steht für Information Technology Infrastructure Library und betrachtet und berücksichtigt in vielfältiger Weise die Implementierung und Verwaltung von IT-Dienstleistungen, deren Management nach Innen und Außen sowie die strategische Ausrichtung auf das Geschäftsmodell und künftige Entwicklungen. Außerdem definiert ITIL für alle IT-Service Lebenszyklen Prozesse und Zuständigkeiten, die auf „best practices" beruhen und seit 1980 kontinuierlich weiterentwickelt wurden.

Für unsere Arbeit in den Geschäftsprozessprojekten (GPO) ist die IT Infrastructure Library daher kaum wegzudenken, da viele Organisationen mit ähnlichen Prozessen arbeiten und wir so schnell, z. B. bei der Ist-Erhebung, auf diesen aufbauen und wir Soll-Prozesse in ähnlichen Mustern strukturieren, modellieren und an die individuellen Bedürfnisse des Kunden anpassen können.


Am kommenden Montag (08.10.) werde ich auf der NordiCHI 2018 das Paper "Trust in News on Social Media" vorstellen. Im Paper untersuche ich zusammen mit Prof. Breiter das Vertrauen von Nutzerinnen und Nutzern in Nachrichten auf der Social Media-Plattform Facebook. Anlass für das Paper waren die so genannten Fake News. Nachrichten in den Sozialen Medien sind besonders interessant, da schon heute ein Drittel der jungen Erwachsenen (18-24-Jährige) angibt, dass soziale Medien ihre primäre Nachrichtenquelle sind.

Für die Studie haben Nutzerinnen und Nutzer ihr Vertrauen in verschiedene Nachrichten bewertet. Unsere Analyse zeigt, dass Nutzerinnen und Nutzer in der Lage sind, diese Bewertungen vorzunehmen. In den Bewertungen unterscheiden sie zwischen Qualitätsmedien und Fake News-Blogs. Wir haben außerdem festgestellt, dass Fragebögen zum zwischenmenschlichen Vertrauen genutzt werden können, um die durchschnittliche Vertrauensbewertung der Nutzerinnen und Nutzer vorherzusagen. Im Paper zeigen wir, wie diese Fragebögen genutzt werden können, um Menschen mit eingeschränkter Medienkompetenz zu helfen.

Die NordiCHI 2018 ist das nordeuropäische Forum der Human-Computer Interaction-Forscherinnen und Forscher. Sie findet alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr vom ersten bis zum dritten Oktober in Oslo, Norwegen. Die Veröffentlichung ist Teil meiner kumulativen Dissertation "Trust Configurations in Machine Learning".

Weitere Informationen finden Sie in der englischsprachigen Veröffentlichung: Heuer and Breiter, 2018. Trust in News on Social Media.


Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir studentische Mitarbeiter*innen im Rahmen von mindestens 10h/Woche über einen Projektzeitraum von zunächst ein oder zwei Monaten. Die Vergütung erfolgt nach dem derzeit gültigen Regelsatz für studentische Hilfskräfte.

Neben allgemeinen Büro-Tätigkeiten (Internet- und Literaturrecherchen, Layout von Dokumenten etc.) ist es Deine Aufgabe, uns bei der Durchführung des 35. GMK-Forums Kommunikationskultur vom 16. - 19.11.2018 an der Universität Bremen zu unterstützen. Die Arbeitszeit im November ist überwiegend an dem Tagungswochenende zu leisten (15.11.-19.112018). Im Rahmen der Tagungsorganisation fallen folgende Aufgaben an: Betreuung von Referent*innen und Tagungsgästen, Unterstützung des technischen Supports während der Tagung, Unterstützung des Tagungsteams bei der Bereitstellung von Räumen und Materialien.

Die vollständige Stellenausschreibung findest Du unter ifib.de. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung.